Analytische und tiefenpsychologische Gruppentherapie
Die Gruppe behandelt, was sich zwischen Menschen abspielt, dort, wo es entsteht. Schwierigkeiten mit Nähe und Abgrenzung, mit Kritik, mit dem eigenen Platz in einer Gemeinschaft bleiben in der Einzeltherapie zunächst Erzählung. In der Gruppe treten sie unmittelbar auf und werden gemeinsam verstehbar.
Eine feste Kleingruppe trifft sich wöchentlich zur selben Zeit. Es gibt kein Programm und keine Übungen: Gesprochen wird über das, was da ist. Ich leite die Gruppe, halte den Rahmen und arbeite mit dem, was sich zwischen den Teilnehmenden zeigt.
Viele erleben zuerst als Erleichterung, dass sie mit ihrem Anliegen nicht allein sind. Wirksam wird darüber hinaus die Erfahrung, von mehreren Menschen unterschiedlich wahrgenommen zu werden und darauf anders reagieren zu können als gewohnt.
Rahmen
| Format | Feste, halboffene Kleingruppe |
| Sitzungsdauer | 100 Minuten, wöchentlich |
| Teilnehmende | Gruppengröße — Platzhalter |
| Termin | Wochentag und Uhrzeit — Platzhalter |
| Kosten | Kassenleistung nach Antrag; privat und Beihilfe |
Wofür die Gruppe geeignet ist
Bei wiederkehrenden Konflikten in Beziehungen, bei Rückzug und Vereinzelung, bei Selbstwertproblemen und bei depressiven Entwicklungen, die sich im Kontakt mit anderen zuspitzen. Die Gruppe kann eigenständige Behandlung sein oder eine Einzeltherapie ergänzen.
Wie der Zugang abläuft
Über die psychotherapeutische Sprechstunde und anschließende Einzelgespräche. Dort klären wir, ob die Gruppe für Ihr Anliegen das passende Verfahren ist; erst danach beginnt die Aufnahme. Der Antrag bei der Krankenkasse läuft wie bei der Einzeltherapie.