Psychoanalyse
Die Psychoanalyse rückt Ihre innere Welt in den Mittelpunkt. Oft sind es unbewusste Gefühle, Vorstellungen und tief liegende Konflikte, die unser Erleben und unsere Beziehungen fortlaufend bestimmen – ohne dass wir es merken.
Wie wir arbeiten
Sie sprechen das aus, was Ihnen in den Sinn kommt, ohne es vorher zu filtern oder zu ordnen. Ich höre Ihnen zu und teile meine Wahrnehmungen mit Ihnen. Was sich dabei in der Beziehung zwischen uns beiden zeigt, wird selbst zum Gegenstand der Therapie. Denn oft wiederholen sich die Konflikte, die außerhalb wirken, auch im therapeutischen Raum. Hier können wir sie gemeinsam erkennen und auflösen.
Für wen eignet sich dieses Verfahren?
Die Psychoanalyse ist ein Prozess, der Zeit erfordert und in die Tiefe geht. Sie ist besonders dann der richtige Weg, wenn:
Ihre Beschwerden nicht auf eine einzelne, aktuelle Situation zurückgehen.
frühere (kurzere) Behandlungen Sie zwar entlastet, aber nicht nachhaltig verändert haben.
sich die immer gleichen Konflikte und Muster über Jahre hinweg in Ihrem Leben wiederholen.
Was nach dem Ende der Behandlung geschieht
Katamnestische Studien, die Analysen fünf bis zehn Jahre nach ihrem Abschluss untersucht haben, zeigen ein für Psychotherapien ungewöhnliches Ergebnis: Die Behandelten entwickelten sich nach dem Ende der Behandlung weiter. Ihr Umgang mit eigenen Gefühlen blieb flexibler und beweglicher als bei vergleichbar behandelten Patienten anderer Verfahren, und die Wirkung erwies sich als langfristig stabil.
Der Abschluss einer Analyse ist insofern weniger ein Endpunkt als der Beginn einer Entwicklung, die von innen weiterläuft.
Quellenangaben zu den genannten Studien — Platzhalter.
Rahmen
| Frequenz | Zwei bis drei Sitzungen wöchentlich |
| Sitzungsdauer | 50 Minuten |
| Setting | Im Liegen auf der Couch, ohne Blickkontakt |
| Dauer | Mehrere Jahre, Kontingent nach Richtlinien |
| Kosten | Kassenleistung nach Antrag; privat und Beihilfe |
Einzel- und Gruppenbehandlung lassen sich verbinden: Was in der Analyse verstanden wird, lässt sich in der Gruppe im sozialen Raum erproben. Zur Gruppentherapie.